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Kaltbeize

Aktualisiert am 13.12.2017

Herstellung und Verwendung der Aluminiumacetat-Beize nach J. Harborth

Chemikalien
Alaun (Kaliumaluminiumsulfat)
 Soda
Weinsäure
73 ml Essigessenz (25-prozentige Essigsäure)
5 L Wasser (sauberes Regenwasser)
Essigsäure ist entweder im Supermarkt oder in Drogerien erhältlich.

Herstellung
Zunächst wird der Alaun in einem 10 Liter Emaille-, Edelstahl- oder Kunststoffbehälter mit heißem Wasser gelöst und dann abkühlen lassen. Anschließend wird die Essigsäure hinzugegeben. In einem zweiten kleineren Emaille-, Edelstahl- oder Kunststoffgefäß wird die calcinierte Soda mit kaltem Wasser gelöst und ganz langsam!, um starkes Aufbrausen zu vermeiden, in den ersten 10 Liter-Behälter gegeben und umgerührt. Anschließend wird die Weinsäure eingerührt und auf fünf Liter Gesamtvolumen mit Wasser aufgefüllt. Die Beize ist sofort verwendbar.

Die Beize ist so lange verwendbar bis eine kleine Probe der obenstehenden klaren Lösung beim Erhitzen milchig wird.

Sicherheitshinweise
Weinsäure, Essigessenz und Soda können schwere Augenreizungen verursachen.
Als Schutzmaßnahme Nitrilhandschuhe und dichtschließende Schutzbrille tragen.
BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

Kleidung; die mit Chemikalien in Berührung gekommen ist, sollte sofort ausgezogen und ausgewaschen werden.
Die Chemikalien von Kindern fernhalten.
Bei der Handhabung der Chemikalien nicht essen, trinken oder rauchen.
Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
Verwendete Behältnisse nicht mehr für Lebensmittel verwenden.

 

Die Verwendung der Aluminiumsulfatbeize ist nicht zu empfehlen, da beim Umgang mit der Chemikalie besondere Sicherheitshinweise zu berücksichtigen sind.

 

Entnommen dem blogg:  http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3690